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Futterernte

Auch die Futterernte ist Teil unseres Arbeitsalltags bei schönem Wetter. Bei einigen regenfreien, warmen Tagen nacheinander ist es ideal zu heuen. Dies war über Pfingsten mit den heissen Temperaturen der Fall.

Nach dem Mähen, wird das Gras regelmässig gewendet (gezettet), damit es auch überall gleich trocken wird. Dann werden mit dem Schwader „Wälmli“ gemacht (auf dem Foto) und anschliessend mit dem Ladewagen aufgeladen und so werden die Heufuder nach Hause transportiert. Dort gibt es dann noch etwas körperliche Arbeit, da wir das Heu in das Heugebläse gabeln, welches das Heu dann auf den Heustock befördert. Das Heu ist jeweils noch nicht ganz trocken, wenn wir es einführen. Die Resttrocknung findet dann mit der Heubelüftung statt.

So erreichen wir qualitativ hochwertiges Futter für unsere Kühe im Winter.

Beginn der Spargelernte

Juhuii, wir dürfen wieder Spargeln ernten und verkaufen. Die warmen Temperaturen die letzten Wochen haben das Spargelwachstum vorangetrieben. Anfangs ernten wir noch nicht viele Spargeln. Zudem bricht der Ertrag ein, sobald die Temperaturen etwas tiefer sind. Also es sind nicht immer Spargeln verfügbar! Spätestens ab ca. Mitte/Ende April sollten wir dann grössere Mengen haben, da bis dahin auch die ungedeckten Spargeln zu Wachsen beginnen.

Wie’s mit der Spargelernte aktuell aussieht ist unter Grünspargeln ersichtlich.

Spargeltunnel sind aufgebaut

Am letzten Samstag  haben wir mit einigen Helfern die Tunnels über den Spargeln aufgestellt. Unter der Folie erwärmt sich nun der Boden schneller und wir dürfen schon bald mit der Spargelernte beginnen. Wir rechnen mit Ende März mit den ersten Spargeln. Wir haben nur einen Teil unserer Spargelanbaufläche unter Mini-Tunnels, da der Aufwand dazu sehr gross ist. Deshalb werden die Erntemengen anfangs noch recht klein sein. Zudem wird das Wetter eine entscheidende Rolle spielen, so hängt vieles von den Temperaturen ab, wie viele Spargeln wir ernten können. Spätestens ab Mitte bis Ende April dürfen wir auf grössere Erntemengen hoffen.

 

Holz spalten

Unser Haus, sowie das Stöckli werden beide mit Holz geheizt. Das Holz stammt aus unserem eigenen Wald und wird durch uns gefällt und zerkleinert. Dies ist eine der Winter-Arbeiten. Dies benötigt eine gute Planung, da die Holzscheiter noch ein paar Jahre zum trocknen gelagert werden, bevor wir es dann verfeuern.

Nachdem die Bäume gefällt und alle Äste entfernt sind, werden sie zu 1m langen Stücken gesägt. Diese werden dann mit der Spaltmaschine (oben im Bild) grob gespalten und dann zum trocknen aufgestapelt. Ein paar Jahre später werden diese Holzscheiter mit der Fräse gedrittelt. Für unseren Tiba-Herd werden sie zu kleineren Stücken aufgespaltet, damit sie dann auch in die Ofenöffnung passen. Wir dürfen zusätzlich die Wärme von einem Kachelofen geniessen, dieser wird jedoch ausschliesslich mit gehacktem Holz befüllt.

 

 

Sojaernte

Bei idealen Bedingungen konnten letzten Donnerstag unsere Sojabohnen gedroschen werden. Das Wetter dazu war wirklich top, Der Boden und die Pflanzen haben gut abgetrocknet. Die Bohnen liefern wir an die Mühle Rytz. Letztendlich wird daraus Tofu hergestellt.

Das Sojastroh wurde vom Mähdrescher gehäckselt. Am nächsten Tag machte Stefan einen Durchgang mit dem Grubber und wieder ein Tag danach hat er mit der Säkombination Weizen gesät.