Die letzten Tage konnten wir den Winterweizen, Hafer und Eiweisserbsen/Gerste dreschen. Die Trockenheit hat seine Spuren bezüglich Ertrag und Qualität hinterlassen. Die Untersaaten, welche jeweils im Frühling ins Getreidefeld eingesät werden, sind vertrocknet. Das heisst, wir müssen jetzt wieder frisch ansäen, was mehr Aufwand bedeudet und hoffen zugleich auf Regen, damit die neue Saat überhaupt wachsen kann. Der fehlende Regen ist überall auf dem Hof spürbar. Auch der Mais ist an einzelnen Stellen verdorrt, dort wo wir anfangs etwas wässern konnten, ist er immerhin noch grün. Die Beeren sind diesen Sommer auch eine Herausforderung. Sie benötigen allgemein sehr viel Wasser und dieses Jahr noch viel mehr. Zudem nehmen sie auch Schäden, wenn die Sonne so stark niederbrennt und mit der niedrigen Luftfeuchtigkeit ist es schwierig, dass die Früchte optimal ausreifen. Deswegen haben wir die Beeren dieses Jahr nur minimal bewässert, dafür Einbussen in Kauf genommen. Somit gibt es weniger Beeren und diejenigen nehmen wir für den Eigenbedarf. Die Kartoffeln konnten wir einige Male bewässern, so gibt es dort doch ein paar Knollen. Zur Zeit verkaufen wir jene nur auf Bestellung.

