Letzte Woche wurde unser Mais gedroschen. Dieses Jahr hatten wir 2 Maisfelder. Von dem, welches näher am Hof liegt, konnten wir anfangs den grössten Teil bewässern. Wir verlegten dazu über die ganze Feldlänge Rohre mit Sprinkler. Für diese Fläche ist die benötigte Wassermenge jedoch sehr hoch. Deshalb wässerten wir nur soviel, dass die Pflanzen nicht schon im Anfangsstadium vertrockneten. Später war die Bewässerung gar nicht mehr möglich, da der Mais bereits zu hoch war. An einigen Stellen, wo der Boden sehr sandig ist, sind die Maispflanzen (damals ca. 1-1.5m hoch) eingegangen.
Das 2. Maisfeld liegt auf der anderen Seite der Strasse, deswegen war die Bewässerung vom Hof aus nicht möglich. Stefan machte ein paar Versuche, mit dem Güllenfass Wasser zu transportieren und anschliessend mit einem Sprinklersystem zu bewässern. Sehr viel Aufwand (Zeit und Maschinen).
Dieses Jahr hat nur ca. 2/3 des Mais überhaupt Kolben gebildet. Jedoch höchstens 1 pro Stängel (in anderen Jahren 1-2). Und die Kolben blieben sehr klein und hatten nicht viele Körner dran. Da wir den Mais dreschen, d. h. nur die Körner ernten, war die Erntemenge sehr tief.
Wir produzieren den Körnermais für einen Legehennen-Betrieb, dieser wird als Maismehl dem Futter beigemischt.

