Ja auch bei uns fehlt der Regen. So sehen zur Zeit unsere Weiden aus, welche um diese Jahreszeit normalerweise doch recht grün sind. Um doch noch etwas „Grün“ zum Essen zu bekommen, strecken sich die Kühe jeweils so gut es geht, um die Blätter an den Bäumen zu verspeisen. Ab und zu fanden sie vielleicht noch etwas Klee, der gilt als recht trockenheitsresistent wegen seiner langen Pfahlwurzeln (bei Luzerne können es mehrere Meter tiefe Wurzeln sein). Aber hauptsächlich war Heu in letzter Zeit ihre Hauptmahlzeit. Da der Schatten unter den Bäumen nicht ausreicht, hatten unsere Aubrac jeweils Zugang zum kühlen Stall.
Der grösste Teil unserer Kuh-Herde befindet sich aber zur Zeit auf der Alp Plavna im Engadin. Dort hat es etwas Niederschlag gegeben, so dass unsere Tiere immer noch etwas zu fressen finden. Sie sind auf 2000m üM und aufwärts unterwegs und haben es dementsprechend auch etwas kühler.
Anfangs September werden die Aubrac dann wieder zu uns heimkehren. So wie’s bis jetzt aussieht, werden wir dann alle mit Heu zufüttern müssen. Da wir in der ersten Jahreshälfte bereits eine grosse Menge Heu einbringen konnten, sowie noch einen Vorrat vom letzten Jahr haben, sollte unser Futter für den Winter reichen.
Bei unseren anderen Betriebszweigen sieht es nicht überall so rosig aus…aber dazu ein andermal…

